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    Presse

    Pressemeldungen des Deutschen Instituts für Altersvorsorge

    10.10.2016 Drucken

    “Weiter so” führt zu sinkenden Betriebsrenten

    „Die Garantieniveaus der Vergangenheit sind im derzeitigen Marktumfeld beziehungsweise bei den derzeit zulässigen Höchstrechnungszinsen für externe Versorgungsträger der betrieblichen Altersversorgung schlicht nicht mehr möglich. Die Zielrente ist die einzige ersichtliche Möglichkeit, ein attraktives Beitrags-/Leistungsverhältnis zu kalkulieren.“ Diese Feststellung traf Dr. Rafael Krönung, Aktuar beim Beratungsunternehmen Aon Hewitt, gegenüber dem Deutschen Institut für Altersvorsorge (DIA). Ein „Weiter so“ dürfe es bei den Versorgungszusagen nicht geben. Dies führe zu einem weiter sinkenden Versorgungsniveau bei den Betriebsrenten.

    Daher plädiert Krönung für die Einführung einer neuen Zusageform in Gestalt der Zielrente, bei der Arbeitgeber und Versorgungsträger keine Garantien und Haftungen übernehmen. Die Arbeitnehmer erhalten eine klar definierte, aber nicht garantierte Rentenleistung, die allerdings schwanken kann. Der kollektive Ausgleich von Kapitalanlage- und Langlebigkeitsrisiken unterscheide die Zielrente allerdings fundamental von der reinen Beitragszusage angelsächsischer Prägung, so Krönung im Gespräch mit dem DIA.

    Dennoch sei zu befürchten, dass die Zielrente den Arbeitnehmern und Gewerkschaften schwer zu kommunizieren ist. „Gerade im derzeitigen Umfeld wird der Wert von Garantien für die Arbeitnehmer und Rentner sehr deutlich. Schneller als der Wert dieser Garantien steigen aber ihre Kosten. Wenn dann für sehr hohe Beiträge nur noch geringste Leistungen garantiert werden und auch potentielle zukünftige Überschussbeteiligungen keinen Ausgleich bieten können, ist aus Sicht der Arbeitnehmer durch ein Festhalten an den altbewährten Systemen nichts gewonnen.“

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