Nachricht an die Redaktion

    Ihre Nachricht an uns


    Mit * markierte Felder, sind Pflichtfelder

    Vorsorgemappe

    Newsletter abonnieren & kostenlose Vorsorgemappe anfordern.

    DIA Update

    Abonnieren Sie den kostenlosen
    Newsletter des DIA.

    Presse

    Pressemeldungen des Deutschen Instituts für Altersvorsorge

    28.4.2016 Drucken

    Kein Durchbruch ohne sanften Zwang

    Ohne sanften Zwang werde in der zusätzlichen Altersvorsorge kein Durchbruch erzielt – davon zeigte sich der hessische Staatsminister Dr. Thomas Schäfer im Gespräch mit dem Deutschen Institut für Altersvorsorge (DIA) überzeugt. Das haben seiner Einschätzung nach die Erfahrungen mit der Riester-Rente in den zurückliegenden 15 Jahren gezeigt. Daher müsse man jetzt über neue Wege wie die Deutschland-Rente, die er zusammen mit zwei anderen Ministern der hessischen Regierung vorgeschlagen hat, nachdenken.

    Das von Bundesarbeitsministerin favorisierte Sozialpartnermodell hält er hingegen für nicht geeignet, die Verbreitung der betrieblichen Altersversorgung unter den Beschäftigten in Klein- und Mittelbetrieben zu verbessern, wo sie derzeit nicht einmal halb so groß ist wie in den Großunternehmen. „Die Tarifbindung ist bei den kleinen Unternehmen besonders niedrig und die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass wir auf freiwilliger Basis nicht weiterkommen.“ Das habe übrigens auch die OECD im aktuellen Wirtschaftsbericht Deutschland vom April 2016 bestätigt. Daher unterstütze die OECD, so Schäfer, nicht das Sozialpartnermodell, sondern schlage wie in der Deutschland-Rente die automatische Mitgliedschaft mit der Möglichkeit des Opt-out vor.

    Er kann sich daher kaum vorstellen, dass das Sozialpartnermodell in der bislang bekannten Form umgesetzt wird, so wie es Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles noch vor der nächsten Bundestagswahl anstrebt. Die Deutschland-Rente ist allerdings ein Projekt für die nächste Legislaturperiode, räumte Schäfer im Gespräch mit dem DIA ein. Dafür sei jetzt eine politische Vorbereitung erforderlich.


    Das vollständige Interview mit dem hessischen Finanzminister finden Sie auf der DIA-Website.


     

    Nachricht an die Redaktion

    Senden Sie Hinweise, Lob oder Tadel zu diesem Artikel an die DIA Redaktion.

    Nachricht an die Redaktion

    Haben Sie Anmerkungen oder Fragen zu diesem Beitrag? Schreiben Sie uns gern! Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

      Ihre Nachricht an uns


      Mit * markierte Felder, sind Pflichtfelder

      Artikel teilen

        Ihre Nachricht am den Empfänger (optional)
        Mit * markierte Felder, sind Pflichtfelder