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    Presse

    Pressemeldungen des Deutschen Instituts für Altersvorsorge

    12.5.2014 Drucken

    Grüne: Alte Zöpfe des Finanzvertriebs abschneiden

    Für eine „von ökologischer und sozialer Transformation geprägte europäische Investitionsoffensive“ treten Bündnis 90/DIE GRÜNEN ein. In der Antwort der Partei auf die Wahlprüfsteine des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA) zur Europawahl heißt es, um die der Altersvorsorge schadende „Niedrigzinsphase in Deutschland abzumildern, müsse unbedingt die Unsicherheit in Europa abgemildert“ werden. Dann werde auch wieder Kapital zurück in die Krisenländer fließen. In Europa müsse wieder mehr investiert und konsumiert werden, damit die Wirtschaft wieder in Schwung komme. In Zeiten des Klimawandels sollte die Transformation  ökologisch und sozial sein.

    Wichtig sei auch, dafür zu sorgen, dass die deutsche private, kapitalgedeckte Altersvorsorge nicht mehr zu 95 Prozent in festverzinsliche Wertpapiere, sondern auch in Sachwerte angelegt werde. Dies sei nicht nur individuell, sondern auch volkswirtschaftlich deutlich sinnvoller. Dann würde sich auch der Kleinsparer über die steigenden Gewinne deutscher Unternehmen und über die daraus folgenden steigenden Aktienkurse freuen.

    Auch sollte das Niedrigzinsumfeld als eine Chance für eine Reform der Vertriebsstrukturen für Finanzprodukte genutzt werden. Mit Blick auf eine akzeptable Rendite sei es für Kunden von großem Vorteil, wenn sie die Kosten der verschiedenen Anbieter für Produkt und Vertrieb vor Vertragsabschluss vergleichen können. Außerdem würde eine Eindämmung des durch die Provisionszahlung verursachten Interessenkonflikts den Weg für bedarfsgerechtere Geldanlagen frei machen. Ein Festhalten an alten Zöpfen des Finanzvertriebs belaste die private Altersvorsorge ebenso wie die Niedrigzinsphase. Deshalb sei es jetzt an der Zeit, um Reformen gegen Interessenkonflikte und für mehr Transparenz anzupacken.

    Die europäische Mobilität von Arbeitskräften muss nach Ansicht der Grünen auch die „betrieblichen Rentenansprüche umfassen“, was die Übertragungen europaweit angesammelter Ansprüche auf die Betriebsrente bedeuten würde. Wer in mehreren Mitgliedstaaten beruflich aktiv gewesen sei, sollte nicht schlechter als andere Arbeitnehmer gestellt werden. Eine breite Front von Mitgliedstaaten habe diese Haltung der Grünen aber abgelehnt, immerhin konnten aber die Zugangsbeschränkungen zu Betriebsrenten verringert werden. Deshalb hätten zukünftig mehr Bürger die Chance, unabhängig vom Alter oder ihrer Betriebszugehörigkeit eine Altersvorsorge durch die zweite Säule aufzubauen.

    In ihrer Antwort plädieren die Grünen nicht nur für eine „robuste Eigenkapitalausstattung der Versicherungsgesellschaften“ und eine stärker kundenorientierte Vermittlung und Beratung, sie setzen sich angesichts des demographischen Wandels und der hohen Arbeitslosenraten im Süden Europas für eine erleichterte gegenseitige Anerkennung von Berufsabschlüssen in der Europäischen Union ein, was aber nicht zu Lasten der Ausbildungsstandards und der Qualität gehen dürfe.

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