Nachricht an die Redaktion

    Ihre Nachricht an uns


    Mit * markierte Felder, sind Pflichtfelder

    Vorsorgemappe

    Newsletter abonnieren & kostenlose Vorsorgemappe anfordern.

    DIA Update

    Abonnieren Sie den kostenlosen
    Newsletter des DIA.

    Presse

    Pressemeldungen des Deutschen Instituts für Altersvorsorge

    19.12.2016 Drucken

    Ein Viertel der 2016 geborenen Mädchen wird 100 Jahre alt

    Von den 2016 in Deutschland geborenen Mädchen wird nahezu ein Viertel 100 Jahre alt. Fast 90 Prozent erleben das Jahr 2100. Bei den Jungen hat ein Sechstel die statistische Chance auf den 100. Geburtstag. 82 Prozent werden den nächsten Jahrhundertwechsel feiern können. Diese Zahlen nannte Prof. Dr. Eckart Bomsdorf vom Institut für Ökonometrie und Statistik an der Universität zu Köln im Gespräch mit dem Deutschen Institut für Altersvorsorge (DIA). Darin weist er auch auf die verbreitete erhebliche Unterschätzung der Lebenserwartung hin.

    Rein intuitiv setzen viele Menschen die eigene Lebenserwartung zu niedrig an, weil sie die Lebenszeit ihrer Eltern oder Großeltern zum Vergleich heranziehen. Dabei blenden sie die Zunahme der Lebenserwartung von Generation zu Generation aus. Häufig ist auch nicht klar, dass Periodensterbetafeln, wie sie zum Beispiel vom Statistischen Bundesamt veröffentlicht werden, die Entwicklung der Sterblichkeit in der Zukunft nicht berücksichtigen.

    Lebenserwartung wird systematisch unterschätzt

    Das Statistische Bundesamt betone immer wieder, so Prof. Bomsdorf im DIA-Interview, dass es sich bei den Werten einer Periodensterbetafel nicht um eine Vorhersage der Lebenserwartung handelt. „Die Werte der allgemeinen Sterbetafel 2013/2015 des Statistischen Bundesamtes unterschätzen die Lebenserwartung systematisch.“ Nach diesen Tabellen beträgt die Lebenserwartung Neugeborener rund 83 Jahre für Mädchen bzw. 78  für Jungen. „Eigenen Modellrechnungen nach kann davon ausgegangen werden, dass die Lebenserwartung heute Geborener jedoch mindestens zehn Jahre höher liegt“, fügt Bomsdorf hinzu.

    Das vollständige Interview mit Prof. Bomsdorf, in dem auch die Unterschiede zwischen Perioden- und Generationensterbetafeln erläutert werden, finden Sie auf der DIA-Website.

    Nachricht an die Redaktion

    Senden Sie Hinweise, Lob oder Tadel zu diesem Artikel an die DIA Redaktion.

    Nachricht an die Redaktion

    Haben Sie Anmerkungen oder Fragen zu diesem Beitrag? Schreiben Sie uns gern! Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

      Ihre Nachricht an uns


      Mit * markierte Felder, sind Pflichtfelder

      Artikel teilen

        Ihre Nachricht am den Empfänger (optional)
        Mit * markierte Felder, sind Pflichtfelder