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    Presse

    Pressemeldungen des Deutschen Instituts für Altersvorsorge

    30.5.2017 Drucken

    Aktive Ältere: höhere Einkommen, mehr Konsum

    Menschen im höheren Alter sind heute viel aktiver als frühere Generationen. Doch dieses aktive Altern hängt stark auch vom Einkommen ab. Das zeigt die jüngste Studie des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA), mit der das Konsumverhalten und die Bedarfsentwicklung der Altersgruppen ab 60 Jahre untersucht wurden. Dabei zeigte sich, dass bei Personen mit höherem Einkommen das Lebenskonzept des aktiven Alterns deutlich weiter verbreitet ist als bei solchen mit einem niedrigen Einkommen. In der Gruppe der besonders Aktiven beträgt das durchschnittliche Nettoäquivalenzeinkommen im Monat mit 2.923 Euro fast doppelt so viel wie bei den wenig Aktiven (Faktor 1,74).


    Aktives Altern und Einkommen

     


    Die stärkere Fokussierung der einkommensstärksten Gruppe auf das aktive Altern lässt zwei Schlussfolgerungen zu. Zum einen kann mit dem Einkommensstatus eine andere „Lebensphilosophie“ einhergehen. Zum anderen ermöglicht das größere Einkommen Verhaltensformen des aktiven Alterns überhaupt erst, weil die erforderlichen Finanzmittel vorhanden sind. Darauf deuten weitere Daten der Untersuchung hin. Es gibt wie beim Nettoäquivalenzeinkommen einen klaren Zusammenhang auf der Ausgabenseite. Der Mittelwert der privaten Konsumausgaben der Haushalte je Quartal ist in der Gruppe der besonders aktiven Älteren fast doppelt so hoch wie der Wert in der Gruppe der wenig aktiven Älteren (Faktor 1,94).


    Aktives Altern und Konsum

     


    Eine Zusammenfassung der Studie und die ausführlichen Daten finden Sie auf der DIA-Website.


     

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